Wave Claims
Eigenes Produkt. Seit 2024. Schadensfotos auswerten, Dokumente klassifizieren, Sachbearbeiter entlasten. Die Pipeline prägt, was ich in Schulungen und Beratung empfehle.

Seit 2001 schreibe ich Software. Als Entwickler, der den Code schreibt, die Pipelines baut und im Zweifel den Commit von Freitag 16 Uhr findet. Nah am Produkt, nicht am Rand. Rewe Digital, Amadeus, Generali, E.ON, Bayer, HRS, Vodafone. Sieben Unternehmen, sieben Branchen, und jedes Mal dasselbe Muster: regulierte Umgebungen, harte SLAs, und jede Architekturentscheidung am Ende im Prüfprotokoll.
Seit 2024 baue ich mit Wave Claims ein KI-System für Versicherungs-Schadensabwicklung. Dokumente klassifizieren, Claims durch mehrstufige Agenten-Workflows schleusen. Das ist der Kontext, aus dem meine Schulungen entstehen. Wenn ich im Workshop über Agent-Orchestrierung spreche, habe ich dieselben Muster am Vortag selbst angewendet. Und wenn ich über die Grenzen von Coding Agents rede, kenne ich sie, weil ich gestern daran gescheitert bin.
Vorher habe ich mehrfach gegründet: Cloud-Consulting, SaaS-Produkte und Versicherungen. Manches hat funktioniert, manches nicht. Was geblieben ist: ein ziemlich unsentimentaler Blick darauf, welche Technologie echte Probleme löst und welche nur gut klingt. Das prägt, wie ich unterrichte. Mich interessieren keine Folien über die Zukunft der KI. Mich interessiert, was heute funktioniert und wann es das nicht tut.
Mein Informatikstudium habe ich an der TH Köln abgeschlossen. Seitdem ist der Stack gewachsen. Java und Spring Boot von Anfang an, inzwischen TypeScript mit Next.js, Python für ML-Arbeit, AWS für die Infrastruktur. Die Grundhaltung ist dieselbe geblieben: Verstehen kommt vor Benutzen. Wer das Werkzeug nicht versteht, wird vom Werkzeug benutzt.
Regulierte Umgebungen, harte SLAs, Architekturentscheidungen, die im Prüfprotokoll landen. Die Details unterscheiden sich, die Ansprüche nicht.
Eigenes Produkt. Seit 2024. Schadensfotos auswerten, Dokumente klassifizieren, Sachbearbeiter entlasten. Die Pipeline prägt, was ich in Schulungen und Beratung empfehle.
Prozessautomatisierung in der Schadensabwicklung bei einem der größten europäischen Versicherer. Regelbasierte Workflows, Dokumentenklassifizierung und Integration in gewachsene Bestandssysteme. Eine Umgebung, in der jede Automatisierung auditierbar und dem Versicherten erklärbar sein muss. Der erste tiefe Einstieg in eine Domäne, an der ich seitdem dranbleibe.
Microservice-Architektur und Platform Engineering für einen der größten deutschen E-Commerce-Anbieter. Skalierbare Services konzipiert und gebaut, in einem Team, das täglich Millionen von Transaktionen verarbeitet.
Enterprise-Systeme in der Reisebranche, weltweit. Integration komplexer Buchungssysteme, Skalierung unter Last und Architekturentscheidungen, die sich nicht einfach revidieren lassen. Die Art von Umgebung, in der jede Änderung durch drei Review-Stufen muss.
Cloud-Migration und Systemmodernisierung im Energiesektor. Legacy-Systeme in die Cloud migriert, mit all dem organisatorischen Ballast, den regulierte Industrien beim IT-Umbau mitschleppen.
Komplexe Datenverarbeitung in regulierten Pharma-Umgebungen. Wenn der Code nicht nur funktionieren, sondern auch auditierbar sein muss, ändern sich die Prioritäten bei Architektur und Testing grundlegend.
Hochverfügbare Buchungssysteme in der Travel-Tech-Branche. Echtzeit-Inventar, konkurrierende Zugriffe, Systeme, die nicht ausfallen dürfen. Ein Umfeld, in dem verteilte Systeme aufhören, ein theoretisches Konzept zu sein.
Antonio is one of the most dedicated freelancers I have worked with. He perfectly understood our needs & expectations and implemented them in a creative and effective way. He has a strong understanding of current best practices in software development and is particularly familiar with planning and developing microservices.
Über zwei Jahrzehnte mit JVM-Sprachen. Java und Spring Boot als Rückgrat der meisten Enterprise-Systeme. TypeScript und Next.js für alles, was ins Web muss. Python für ML-Pipelines, AWS mit Kubernetes für die Infrastruktur.
Kein Stack ist perfekt. Aber wenn man genug davon gesehen hat, weiß man, wann man welchen nimmt.
Nächster Schritt
3 Tage Intensivworkshop in kleinen Gruppen, mit praxisnahen Übungen aus Ihrem Tech-Stack. Damit Coding Agents im ganzen Team systematisch funktionieren, nicht nur bei den drei Leuten, die sich darin verbissen haben.